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Der cocreation Prozess ist die Umsetzung von cocreation in Workshops. Der Prozess ist frei von Emotionen. Dadurch erhalten die Teilnehmer eine klare Sicht ohne Verzerrungen. Es gibt im Wesentlichen drei Elemente, die geschehen müssen, damit die Zukunft aus einem gemeinsamen Bewusstsein heraus entsteht.

1. Verbindung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden:

  • Sie sind mit sich selbst verbunden und geistig präsent. Sie sind vollkommen präsent.
  • Sie sind individuell mit den anderen Teilnehmern verbunden. Sie kennen ihre wesentlichen Persönlichkeitsmerkmale.
  • Sie alle sind als Team miteinander verbunden und bilden ein Ganzes.
  • Sie sind sich möglicher Dynamiken bewusst und haben eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sie damit umgehen können.
  • Sie sind mit dem Ziel auf individueller Ebene verbunden. Sie sehen den Nutzen, den das Erreichen des Ziels für sie selbst oder für ihre eigene Arbeit hat.
  • Sie sind kollektiv mit dem Ziel verbunden. Sie sehen den Nutzen des Ziels für sich als Gruppe. Sie sind sich der Vorteile bewusst, die alle anderen Teilnehmer für sich selbst sehen.

2. Gleichzeitigkeit

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich synchron durch den Prozess.Die Gruppe sollte in ihrer Funktionsweise durch ein kollektives Bewusstsein verbunden sein. Dies erfordert, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Phasen des Prozesses gleichzeitig durchlaufen. Auf der emotionalen Ebene erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Prozess im gleichen Moment. Hochs und Tiefs werden zur gleichen Zeit empfunden.Um die Gleichzeitigkeit zu gewährleisten, kann der Prozess nur dann ko-kreativ funktionieren, wenn das Team zusammen sind. Das Team sollte den Prozess kohärent leben.

3. Analyse und Innovationsprozess

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchlaufen den Prozess des Verstehens und der Lösungsfindung zur gleichen Zeit. Der Prozess hilft dem Team, sich gegenseitig im Denken, Fühlen und Entscheiden zu bestärken. Der Prozess ist in sich logisch, vollständig und schlüssig.Der Prozess findet bei allen Persönlichkeitstypen Akzeptanz. Er ist logisch, innovativ, baut Beziehungen auf, schafft klare Verantwortlichkeiten und kommt schnell auf den Punkt.

Der Co-Creation-Prozess ist systematisch aufgebaut. Er ist in vier Phasen unterteilt, die insgesamt sieben Schritte umfassen. Der erste Schritt wird dann am Ende wiederholt, so dass die Teilnehmer insgesamt acht Schritte durchlaufen. Darüber hinaus gibt es eine Vor- und eine Nachbereitung des Prozesses. [read more]

Schritt 1: Connect.

Der erste Schritt ist der Anfang und das Ende der cocreation. Es geht um Verbindung. Diese Verbindung sollte die Grundlage für alles Weitere sein. Zunächst geht es um das Ziel und die Frage nach dem „Warum“. Beantwortet die gemeinsame Idee die Frage nach der Sinnhaftigkeit, dem „Zweck“? Welchen Nutzen, welche Motivation sehen die Menschen in diesem Ziel? Und was verbindet sie mit dieser Idee? Und schließlich, was sie als Gruppe von Menschen, die hier zusammenarbeiten wollen, auf den Ebenen ihres Seins, ihrer Grundmotive und ihrer Werte verbindet.

Schritt 2: Discover – Entdeckung der Fakten.

Nachdem im ersten Schritt die Verbindung für die gemeinsame Arbeit hergestellt wurde, geht es nun im zweiten Schritt darum, genauer zu verstehen, wie die „Ist“-Situation wahrgenommen wird. Der Ist-Zustand ist eine reine Bestandsaufnahme. Es geht nicht darum, die aktuelle oder vergangene Situation zu bewerten, sondern eine reine Datenerhebung durchzuführen.

Schritt 3: Explore – Den Hintergrund verstehen.

Im dritten Schritt des cocreation-Prozesses „Explore“ geht es darum, die aktuelle Situation genauer zu verstehen. In „Discover“ haben wir uns mit der Situation der Organisation oder des Unternehmens befasst. In einem nächsten Schritt soll die aktuelle Situation mit einer Bedeutung versehen werden. Der Abschnitt zeigt, wie die analysierte Situation entstehen könnte. Dazu geht man gemeinsam den Ursachen auf den Grund. Es werden verschiedene Methoden beschrieben, wie dies mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen durchgeführt werden kann.

Schritt 4: Share – Teilen der Schlussfolgerungen.

Der vierte Schritt bildet die Mitte des Prozesses und schließt die Analysephase ab. Es kann eine Bewertung durch eine Ursachenanalyse erfolgen. Auch wenn der gesamte Prozess bisher geteilt wurde, sind die Schlussfolgerungen in der Regel unterschiedlich. Das „Teilen“ („share“) der persönlichen Schlussfolgerungen führt zu einer gemeinsamen Meinung darüber, was wirklich wichtig ist, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

Schritt 5: Agree – Entscheiden Sie.

Der fünfte Schritt des cocreation Prozesses beschreibt, welche Wege an entscheidenden Weggabelungen genommen werden können. Nachdem die Beteiligten ihre individuellen Schlussfolgerungen aus der Analyse gezogen und diese gemeinsam in Bezug zum Ziel gesetzt haben, geht es darum, eine grundlegende Weichenstellung für die nächsten Schritte vorzunehmen. Die Teilnehmenden entscheiden über die notwendigen Handlungsfelder, die bearbeitet werden müssen, um das Ziel zu erreichen.

Schritt 6: Create – Lösungen schaffen.

Der sechste Schritt der cocreation beschreibt die Entwicklung von gemeinsamen Lösungen auf der Basis der Analyse und der Handlungsfelder. Dabei gilt es, das volle kreative Potenzial zu nutzen und die Handlungsfelder mit Lösungsmöglichkeiten zu füllen. Als Ergebnis des bisherigen Prozesses sind viele Ideen bereits gereift und müssen nun nur noch zusammengetragen werden. Danach muss gemeinsam entschieden werden, welche der Ideen anschliessend umgesetzt werden sollen.

Schritt 7: Do – Lösungen umsetzen.

Nachdem im sechsten Prozessschritt entschieden wurde, welche Lösungen weiterverfolgt werden sollen, geht es im nächsten Schritt darum, die Umsetzung zu organisieren. Es werden die Zuständigkeiten geklärt, mögliche Meilensteine mit Zeithorizonten definiert und die Teammitglieder benannt. Dies ist häufig die erste Phase des Einführungsprojekts.

Schritt 8: Connect.

Der Kreis der Mitgestaltung schliesst sich im achten Schritt, der mit „Connect“ begann. Wie wird der cocreation Workshop bewertet? Die Rückschau auf die Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziehen von Schlussfolgerungen darüber, was gut gelaufen ist oder was in der Zusammenarbeit besser gemacht werden kann, ist die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Projekt und sollte nicht vernachlässigt werden.